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Die Vereinsgeschcihte wurde von Franz Träm im Rahmen der Festschrift zum 60-jährigen Vereinsjubiläum verfasst und von Dominic Mohns für die Internetseite aufbereitet.

Im Juni 1924, die wirtschaftliche Lage kann als insgesamt schlecht bezeichnet werden, trafen sich in Schiffweiler 8 billardbegeisterte zur Clubgründunng: Johann Denne, Hugo Wagner, Johann Trapp, Jakob Holzer, Fritz Schuh, Theo Backes, Rudolf Denne und Erhard Stuppi wollten ihr Hobby künftig innerhalb eines Vereins betreiben.

Zum 1. Vorsitzenden wurde Johann Denne gewählt, der dieses Amt zwei Jahre lang ausübte. Schriftführer, schon damals ein als wichtig erkanntes Amt, wurde für 15 Jahre Rudolf Denne. Ihm haben wir es zu verdanken, dass gut erhaltene Unterlagen aus dieser Zeit vorliegen.

Noch im Gründungsjahr traten Peter Jochum und Willy Bosel dem Verein bei. Das waren die so oft zitierten 10 Mitgllieder die dem Verein in den ertsen Jahren das Gepräge gaben.

 

Natürlich war in den "Kindertagen" des Vereins noch nicht das gute Material heutiger Zeit vorhanden, aber das tat der Begeisterung keinen Abbruch. Zu jener Zeit standen vor allem Geselligkeit und Kamaradschaft im Vordergrund.

 

ClubmeisterIm Jahr 1926 übernahm Erhard Stuppi für zwei Jahre den Vorsitz. Theo Backes wurde Clubmeister. Diese Urkunde, noch heute bestens erhalten, ist ein historisches Dokument aus längst vergangenen Tagen.

 

Ab 1927 wurde die wirtschaftliche gesamtlage immer schlechter und der Verein wechselte ins Lokal Schwarz-Kronenberger. Inzwischen war die Mitgliederzahl auf 25 gewachsen. Ein Vereinsmitglied schenkte dem Club ein Billard. Der Name des Spenders wird in den Niederschriften leider nicht erwähnt.

Da der Verein kaum über Mittel verfügte musste auch das erforderliche Billardtuch von einem mitglied gespendet werden. Wie schlecht die Zeiten waren wird daran deutlich, dass der Verein noch nicht einmal die finanziellen Mittel hatte einen dringend notwendigen Satz neuer Bälle anzuschaffen. Mit einer einmaligen Umlage von 25 Francs pro Mitglied konnten die notwendigen 900 Francs gezahlt werden. Wie viel Geld dies war wird deutlich wenn man den monatlichen Mitgliedsbeitrag von 1 Franc in Relation dazu setzt.

 

In den Jahren 1928 bis 1930 gab es natürlich keinen Spielbetrieb wie wir ihn heute kennen. Man traf sich zu Freundschaftsspielen mit Mannschaften aus Wemmetsweiler, Wiebelskirchen, Elversberg, Bildstock, Saargemünd, Sulzbach, Quierschied, Ottweiler und Herrensohr. Da Autos noch selten waren mußten die Spiele "per pedes" angegangen werden. Ehe man überhaupt zum billardspielen kam war man schon vom Fußmarsch ermüdet.

 

Im Jahr 1930 beschloß eine Mitgliederversamlung erstmals einen Trainer, Fritz Koch aus Neunkrichen, zu verpflichten.